Am 30. Oktober 2016 durfte die Pfarrei St. Vitus einen hohen Besuch willkommen heißen: Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hatte sein Kommen zum Abschluss der Außensanierung zugesagt. Es liegt ihm sehr daran, alle Pfarreien seines Bistums bei einem Besuch kennenzulernen.
Viele waren auf den Beinen, um Bischof Rudolf einen würdigen Empfang zu bereiten: Gremien der Pfarrei, Ehrengäste, Vereine und schließlich die Ehenbachtaler Blaskapelle, die den Kirchenzug anführte. Vor dem Pfarrhaus holte man den Oberhirten ab, um ihn zum Kirchenportal zu begleiten. Dort begrüßten ihn die Kindergartenkinder mit einem eigens gedichteten und erlernten Lied – und Pfarrgemeinderatssprecherin Helene Schorner.Der Festgottesdienst wird für alle Mitfeiernden ein lange prägendes Erlebnis bleiben. Musikalisch wurde er von Kirchenchor und Kantoren feierlich mitgestaltet. Mit einer Gabenprozession brachten Vertreter verschiedener Gruppen und Generationen ihren Dank für die bunte Vielfalt in der Pfarrei zum Altar. Bischof Rudolf fesselte die Gläubigen mit einer begeisternden Predigt. Ihm lag es daran, den Gläubigen die Kirche als einen Ort des Heiles, der Freude und eines gelingenden Lebens nahezubringen – so wie bei Zachäus im Evangelium.
Nach dem Gottesdienst schloss sich ein Festakt im Vitusheim an. Bei festlichen Klängen der Blaskapelle gab es das Mittagessen. Kirchenpfleger Dr. Nagler begrüßte und blickte auf die Renovierung zurück. Bürgermeister Reindl hob bei seinem Grußwort die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Pfarrei hervor. Und Architekt Kiendl fasste bei seiner Rede das Wesentliche zum Ablauf der Renovierungsarbeiten zusammen, nicht ohne auch die unliebsamen Überraschungen zu erwähnen, wie den schlimmen Zustand im Dachstuhl an einigen Stellen.
Zum Abschluss des Pastoralbesuchs schaute Bischof Rudolf auch in der Filialkirche St. Wolfgang in Holzhammer vorbei. Zahlreiche Gläubige aus dem Ort begrüßten ihn. Gemeinsam ließ man die kunstvollen liturgischen Orte und vor allem auch die Heiligen in den Glasfenstern auf sich wirken. Vor dem Segen sangen noch alle dankbar das Wolfgangslied, einen Tag vor dem Festtagdes Diözesanpatrons.

Die folgenden Bilder mögen das Erlebnis des Festtages für die Pfarrgemeinde aufscheinen lassen. Sie stammen von Hans Igl und Stefan Siegert.