Die Feier von Ostern bildet die Mitte unseres christlichen Glaubens. Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, machte unser Christsein keinen Sinn!
Zur Auferstehung gehört aber auch das Leiden und der Tod Jesu.
Der ganze Spannungsbogen spiegelte sich wieder in der Feier der Heiligen Woche, sichtbar auch im wechselnden Schmuck in den Pfarrkirchen. Doch es war nicht nur Schmuck, es war und ist ein tiefes Glaubenszeugnis!

Eine besondere Bedeutung hat das Heilige Grab in beiden Pfarrkirchen. War es zunächst die Ölbergszene am Gründonnerstag (der einsam betende Jesus), wechselt es am nächsten Tag, Karfreitag, zum Heiligen Grab mit dem Leichnam Jesu. Schließlich wird es an Ostern zum Leeren Grab mit der Frohen Botschaft: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!
Auch der andere Kirchenschmuck (bis hin zur Figur des Auferstandenen im Hochalter!) unterstreicht diesen freudigen Jubel: Christus lebt, Halleluja!